Ein Mozart-Abend in zwei Akten sehr frei nach der Historie, mit Liedern, Arien und Briefen des Komponisten, dargestellt und gesungen von einer Künstlerin (Sopran/Mezzosporan).
„Liebstes, bestes Weibchen!“ Mozart-Singspiel für eine Künstlerin.
Beschreibung
Ein Mozart-Abend in zwei Akten sehr frei nach der Historie,
mit Liedern, Arien und Briefen des Komponisten,
dargestellt und gesungen von einer Künstlerin (Sopran/Mezzosporan)
mit Klavierbegleitung.
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, teilweise eingerichtet von Florian C. Reithner.
Text von Triboulet.
Dauer: ca. 90 Minuten, ein Bühnenbild.
„Liebstes, bestes Weibchen!“ ist die von Mozart in seinen Briefen häufig gebrauchte Anrede für seine Frau Konstanze, die in diesem Singspiel einiges aus dem Leben des Künstlers erzählt. Sie spricht mit der Pianistin (eine stumme Rolle) und trägt mitunter – meist stark gerafft – aus den Mozarts Briefen vor, aber auch im übrigen Text finden sich Schilderungen etwelcher Erlebnisse und authentische Aussprüche des Komponisten.
Das Stück ist für 2026, dem Mozart-Jahr anläßlich des 270. Geburtstages des Meisters, besonders aktuell.
I. Akt. Wien, im Spätherbst 1791. Konstanze Mozart, die für ihren Musikergatten stets als erste seine neu komponierten Sopranpartien zur Probe singen darf, übt heimlich. Auch wenn sie ihre Kunst nur zu Hause nutzt, so will sie doch nichts verlernen. Und so singt sie einiges und erzählt noch viel mehr: vom gestrengen Schwiegervater Leopold, von Mozarts Nöten mit dem Erzbischof Colloredo, und wie sich nun, mit der „Zauberflöte“, an Schikaneders Theater auf der Wieden, wieder Erfolg einstellt. Dabei liest sie auch in – oder vielmehr aus – seinen Briefen, die sie in großer Zahl bekommen hat, wann immer sie von ihrem Mozart getrennt war. Bei so viel Musik und Tratsch übersieht sie beinahe, daß sie heute selbst einmal in die „Zauberflöte“ gehen möchte, und eilt davon.
II. Akt. Immer noch in Wien, im Jahre 1810. Die Witwe Mozart ist dabei, ihre Koffer zu packen. Der lange erwartete Umzug in den Norden, in die Heimat ihres zweiten Mannes, des Gesandten Nikolaus von Nissen, steht bevor. Noch immer hält sie an der Gewohnheit fest, ihren Gesang zu üben. Nostalgisch und etwas verklärt ist der Blick zurück auf ihren Mozart, der sie und ihre beiden Kinder allzu früh am Sterbebett zurückgelassen hat – mit Schulden zumal. Beim Packen stößt sie wieder auf Briefe (sogar auf die ausgelassenen „Bäsle-Briefe“), führt noch Korrespondenz mit dem Verleger und mit ihren Söhnen, die nun fern von ihr in Mailand und Lemberg leben. Konstanze teilt mit uns wahre und vielleicht nicht ganz wahre Erinnerungen, bis die Koffer endgültig gepackt sind und sie Wien – auf eigentümliche Weise – adieu sagt.
Das Stück stellt Herausforderungen an die Künstlerin, die sowohl als Sängerin als auch als Schauspielerin überzeugen muß.
Aus der Musikauswahl dieses Stückes:
Non so più, cosa son, cosa faccio (Die Hochzeit des Figaro)
Bewahret Euch vor Weibertücken (Zauberflöte)
Als Luise den Brief verbrannte (Lied)
Un moto di gioia (Lied)
Die Alte (Lied)
Registerarie (Don Giovanni; mit neuem Text)
Die Warnung (Lied)
Lied der Freiheit (Lied)
Ch’io mi scordi di te (Konzertarie)
1. Satz Allegro aus der Kleinen Nachtmusik (mit neuem Text)
u.a.m.
Leseprobe auf Anfrage.
